Online-Workshop „Soziale Medien in der politischen Jugendbildung und -arbeit“

Wann

Start: April 14, 2026

Ende: April 15, 2026

Wo

Online

14. & 15.04.2026, 09:30 – 13:00 Uhr

Was Jugendliche im Internet sehen und wie sie Information über die Welt aufnehmen,
verändert sich immer schneller. Aussehen und Logik der Kurzvideos sind immer im
Wandel, gerade weil Takt und Dauer des Konsums stark zunehmen. Dadurch
vergrößert sich auch die Distanz zwischen den Welten, in denen sich Jugendliche und
Erwachsene online bewegen. Fake News, Verschwörungsideologien, Hate Speech und
rechtsextreme Inhalte tauchen in den Feeds unzähliger Jugendlicher auf; wenn
Fachkräfte der politischen Jugendbildung und -arbeit die Entwicklung mitbekommen,
ist es oft schon zu spät. Es wird also immer schwieriger, Jugendlichen
Medienkompetenz zu vermitteln – während es gleichzeitig immer wichtiger wird.


Politische Jugendbildung knüpft an den Lebenswelten der Jugendlichen an.
Um die Entwicklung Jugendlicher gut zu begleiten und mit ihnen über Politik zu
sprechen, muss man ihre Realität verstehen. Das war schon immer so, ist aber durch
das Aufkommen und die rasante Entwicklung Sozialer Medien mit neuen
Schwierigkeiten verbunden. Wie kann man im Angesicht von TikTok, Brainrot und
wöchentlich neuen Trends einen Überblick behalten und nah an den Jugendlichen
dran bleiben?


Der Workshop zeigt daher nicht nur den aktuellen Stand der Kultur sozialer Medien,
sondern ihre Funktionsweise jenseits von schnelllebigen Trends. Wir bleiben
praxisnah und verwenden Methoden, die ihr für eure Arbeit mit Jugendlichen
übernehmen könnt. Wir vermitteln Verständnis für jugendliche Lebensrealitäten,
schauen aber auch kritisch auf die zugrundeliegenden Entwicklungen. Wie
funktioniert TikTok, was ist attraktiv an Brainrot, wie agieren antidemokratische
Akteure online, wie kann man die Jugendlichen auf Augenhöhe in ihrem Social Media
Konsum unterstützen, ohne sie zu bevormunden? Wir vermitteln Methoden für die
Arbeit zu Themen wie Desinformation und Hassrede und zeigen alternative Strategien
der Mediennutzung in eurer Arbeit auf.

Basa e.V: ist anerkannter Träger der bpb.


Teilnahmebeitrag für beide WS
Kosten: 50€ / ermäßigt 25€ / Soli 0€ (nach Selbsteinschätzung)
Die Teilnahme soll nicht am Geld scheitern und deshalb könnt ihr auch ohne Beitrag
teilnehmen. Klickt bei der Anmeldung einfach die entsprechende Option an.

Anmeldefrist: 07.04.2026

Ziele

Die Teilnehmenden
- setzen sich mit den aktuellen Entwicklungen im Medienkonsum von
Jugendlichen – insbesondere auf TikTok – auseinander
- reflektieren ihre Rolle in der Vermittlung von Medienkompetenz gegenüber
Jugendlichen
- lernen, wie algorithmische Kuratierung funktioniert und welche
Auswirkungen sie auf das Leben von Jugendlichen hat
- lernen Methoden kennen, mit denen man mit Jugendlichen über
Mediennutzung und -inhalte sprechen kann

Anmeldung zur Veranstaltung
Lassen Sie es mich wissen, wenn Sie Fragen haben!

Paul Schierle (er/ihm)

Referent für politische Bildung

Fokus: Digitalisierung und Klimagerechtigkeit

Tel. 06081 91 273 22
Fax 06081 91 273 29
paul.schierle@basa.de

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