Jugendworkshop: TeilSein & TeilHaben
Start: 13. September 2025
Ende: 13. September 2025
Essen
Ein Workshop zu Identität, Diskriminierung und politischer Teilhabe.
Unsere Gesellschaft ist durch vielfältige Macht- und Herrschaftsverhältnisse strukturiert. Sie artikulieren sich im täglichen Zusammenleben durch Ein- und Ausschlüsse aufgrund von sichtbaren und unsichtbaren Identitätsmerkmalen, wie Geschlecht, Religion, sozialer oder kultureller Herkunft und vielen anderen Aspekten.
Um diese verschiedenen sich überschneidenden Formen gesellschaftlicher Diskriminierung reflektiert begegnen zu können, braucht es eine vorurteils- und diversitätsreflektierte Pädagogik und Bildung. Sie zielt darauf ab, dass alle Personen in ihrer Gleichheit und Vielfalt an allen gesellschaftlichen Ressourcen in gleicher Art und Weise teilhaben können und als gleichwertige Mitglieder der Gesellschaft anerkannt werden. Sie muss demnach versuchen Vorurteile und Stereotype zu durchbrechen, welche die gesellschaftlichen Vorstellungen davon was normal ist und was nicht prägen. Gleichzeitig erstrebt sie eine Demokratisierung des Zugangs zu gesellschaftlichen Ressourcen.
Dieser Workshop richtet sich an Jugendliche, die in stationären Jugendeinrichtungen leben. Mit dem Workshop bieten wir ihnen einen Raum zur Auseinandersetzung mit ihrer eigenen Identität. Dabei sensibilisieren wir für die vielfältigen - sich überschneidenden - Formen von Diskriminierung aufgrund von Identitätszuschreibungen. Wir geben mit dem Workshop die Möglichkeit sowohl eigene Erfahrungen von Diskriminierung zu bearbeiten als auch (eigene) Vorurteile zu reflektieren.
Sowohl soziale, als auch politische Teilhabe scheinen für Jugendliche oftmals in weiter Ferne zu sein. Aber sie sind wichtiger Teil der demokratischen Gesellschaft! Neben der Sensibilisierung für die eigene Positioniertheit, erarbeiten wir mit den Jugendlichen in diesem Workshop eigene Handlungsmöglichkeiten und entdecken gemeinsam Möglichkeiten zu politischer Teilhabe.
Diese Veranstaltung ist eine Kooperation mit der Stiftung Overdyck.
Interesse? Dann schick bitte eine Email für die Anmeldung an Anna.

Dr. Anna Maria Krämer (sie/ihr)
Referentin für politische Bildung
Fokus: Diversität, kritische historische Bildung und Digitalisierung
Tel. 06081 912 73 23
Fax 06081 912 73 29
anna.kraemer@basa.de
