Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz / Oświęcim 2026
Start: February 2, 2026
Ende: February 6, 2026
Auschwitz / Oświęcim
Mit unseren Gedenkstättenfahrten machen wir Jugendlichen deutsche Geschichte erfahrbar und sensibilisieren für die daraus erwachsende politische Verantwortung.
Die Auseinandersetzung mit der NS-Zeit wird von Jugendlichen oft mit einem Gefühl der Ermüdung wahrgenommen. Gleichzeitig ist die Bedrohung durch rechte Weltanschauungen angesichts der Wahlerfolge rechtsextremer Parteien, des Anstiegs rechter, rassistischer, queerfeindlicher und antisemitischer Straftaten sehr präsent.
Bei der Gedenkstättenfahrt setzen sich die jungen Menschen an einem historisch markanten Ort intensiv mit einer zentralen Epoche der deutschen Geschichte auseinander. In der Seminararbeit „vor Ort“ begeben wir uns auf Spurensuchen zur Geschichte des Nationalsozialismus: Wir informieren, geben Gelegenheit zur Diskussion und zur kritischen Reflexion und stellen Bezüge zu aktuellen politischen Debatten her. Der KZ Komplex Auschwitz steht dabei für die antidemokratische und menschenverachtende Ideologie des NS Regimes. Damit sich eine solche Grausamkeit nicht wiederholt, ist es wichtig zu verstehen, wie es möglich war, die deutsche Gesellschaft für diese Ideologie zu begeistern.
Dafür beschäftigen wir uns mit Antisemitismus und (Gadjé-)Rassismus sowie anderen Ungleichwertigkeitsideologien der Nazis, die wir auch heute noch in unserer Gesellschaft finden. Auch die Besetzungsgeschichte Polens und heutige jüdische Gemeinschaften in Europa sind Teil unserer Fahrt. Die Teilnehmenden haben so die Gelegenheit für sich die Frage zu beantworten, was die Aussage „Nie wieder ist jetzt!“ bedeutet.
Die Gedenkstättenfahrt findet in Kooperation mit der Philipp-Reis-Schule Friedrichsdorf statt.

Dr. Anna Maria Krämer (sie/ihr)
Referentin für politische Bildung
Fokus: Diversität, kritische historische Bildung und Digitalisierung
Tel. 06081 912 73 23
Fax 06081 912 73 29
anna.kraemer@basa.de
