Buchenwald und Weimar 2026: NS, was hat das mit mir zu tun?

Wann

Start: 12 January 2026

Ende: 16 January 2026

Wo

Weimar und Buchenwald

Für Jugendliche ist die Auseinandersetzung mit dem NS oft mit einem Gefühl von Überdruss verbunden. Gleichzeitig ist mit der Zunahme rechter Gewalt und spätestens mit den rassistischen Morden von Hanau 2020 die Gefahr rechtsextremer Weltanschauungen sehr präsent. Die Auseinandersetzung mit der NS-Zeit ist aus vielen verschiedenen Gründen nach wie vor relevant. Einerseits finden rechtsextremistische Bewegungen und Parteien immer mehr Zuwachs. Andererseits verzeichnen wir eine Zunahme von Sündenbocknarrativen, die sich auf Ungleichwertigkeitsideologien gründen.

Auch im Kontext des Israel-Palästina- und des Ukraine-Kriegs wird deutlich, dass die Auseinandersetzung wichtiger ist, denn je: Durch die aktuellen Situationen sind rechtsextreme und antisemitische Verschwörungen wieder salonfähig geworden, weswegen es wichtig ist, sich mit der Kontinuität und Wandelbarkeit antisemitischer Stereotype und Feindbilder auseinanderzusetzen.

Mit unseren Gedenkstättenfahrten machen wir Jugendlichen deutsche Geschichte erfahrbar und sensibilisieren sie für die daraus erwachsende politische Verantwortung. Zugleich bearbeiten wir in der Diskussion auch die Fragestellung: Welche Relevanz haben Gedenkstättenbesuche auch nach so langer Zeit und in einer vielfältigen Gesellschaft für die schulische und außerschulische politische Bildung. Wir verorten das Seminar in diesem Sinne in dem Schwerpunktthema Erinnerungskulturen in der Vielfaltsgesellschaft – Historische Narrative als Argument im politischen Diskurs.

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der EJBW Weimar und in Kooperation mit der Gesamtschule Gießen-Ost statt.

Anmeldung zur Veranstaltung
Lassen Sie es mich wissen, wenn Sie Fragen haben!

Dr. Anna Maria Krämer (sie/ihr)

Referentin für politische Bildung

Fokus: Diversität, kritische historische Bildung und Digitalisierung

Tel. 06081 912 73 23
Fax 06081 912 73 29
anna.kraemer@basa.de

Lassen Sie es mich wissen, wenn Sie Fragen haben!

Carolin Bernhardt (sie/ihr)

Referentin für politische Bildung

Fokus: Diversität und kritische historische Bildung

Tel. 06081 91 273 27
Fax 06081 91 273 29
carolin.bernhardt@basa.de

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