Runder Tisch der bpb
Am 27. Mai 2026 trafen sich in Bonn rund 30 Vertreter*innen von Organisationen und Einrichtungen der politischen Bildung zum Runden Tisch der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Mit dabei war auch Anna Maria Krämer, hauptamtliche Referentin für politische Bildung von basa e.V.
Erstmals stellte sich die seit März 2026 amtierende Hausleitung der Trägergemeinschaft vor: bpb-Präsident Sönke Rix und Vizepräsident Dr. Volker Ulrich betonten beide die Bedeutung einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit den Trägern. Rix machte deutlich, dass er eine Weiterentwicklung der bpb anstrebe – keine grundlegende Neuausrichtung. Ulrich nannte Extremismusprävention, das schwindende Vertrauen in demokratische Institutionen und fehlendes historisches Wissen als zentrale Handlungsfelder politischer Bildung.
Aktuelle Herausforderungen im Berufsfeld
Aktuelle Herausforderungen im Berufsfeld
Mit Sorge blickten die Teilnehmenden auf die Nachrichten zum Haushalt: Für 2027 sieht der Regierungsentwurf mit 86 Mio. Euro eine Mittelkürzung von 17 Mio. Euro für die bpb vor. Der Präsident sicherte jedoch zu, die Richtlinienförderung stabil bei 8 Mio. Euro zu halten – wenngleich steigende Kosten und eine wachsende Zahl geförderter Träger dies faktisch einer Kürzung gleichkommen lassen.
Zudem kündigte die bpb an, dass in Zukunft die Sichtbarmachung der Wirkung der Bildungsarbeit der Träger in der Richtlinienförderung auch evaluatorisch stärker erfasst werden soll.
